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Souvenirs der Sonne

Wenn wir aus dem Urlaub zurückkommen, wünschen wir uns einen zarten Sonnenteint. Doch manchmal mischen sich auch unerwünschte Souvenirs – wie Pigmentflecke – darunter. So schlagen wir der Lichtalterung und Hyperpigmentierung ein Schnippchen.

Während bis in die 1920er Jahre die noble Blässe als erstrebenswert galt, um sich von der Landarbeit zu distanzieren, wandelte Coco Chanel diesen Trend 1923 schlagartig, als sie braungebrannt von ihrem Yachturlaub zurückkam.

Seit dem dürfen wir aus modischer Sicht die Sonne ungestört genießen und unseren Teint dem Sommer anpassen. Knochen und Gemüt danken es uns, denn die Sonnenstrahlen sind auch mitverantwortlich für die Produktion von Vitamin D. Doch die Mode hat zwischenzeitlich mit dem Guten übertrieben.

Zarter Teint statt Lederhaut

Heute geht der Trend in Richtung ausgewogene Mitte, denn Hautkrankheiten nehmen seit einigen Jahrzehnten zu. Das liegt auch an den Schäden durch die UVA- und UVB-Strahlen der Sonne, die sich unsere Haut ein Leben lang merkt. Die Strahlen dringen tief in die Haut ein und können winzige Verletzungen hervorrufen, die ihre Spannkraft mindern und damit auch Falten hervorrufen. Die Melanozyten – die Pigmentzellen des Körpers – produzieren zwar Melanin um die Haut zu schützen, für diese Arbeit brauchen sie aber Zeit.

Auslöser wie Hormone, Parfum oder Medikamente können eine Hyperpigmentierung hervorrufen. Ab ca. dem 40. Lebensjahr kommt auch die Lichtalterung zum Tragen: Der Abtransport des Farbstoffs stockt und die Melanozyten produzieren übereifrig Pigmente. Es bilden sich Sonnen- bzw. Altersflecken.

Sie treten vor allem an den Stellen auf, die der Sonne am meisten ausgesetzt sind. Gesicht, Unterarme und Handrücken sind häufig betroffen. Auch Sommersprossen zählen zu den Pigmentflecken. Diese verschwinden in der kalten Jahreszeit wieder. Eine andere Form sind die Leberflecke oder Muttermale, die ganzjährige Begleiter sind.

Manche davon haben wir von Geburt an, sie können sich aber auch im Laufe des Lebens bilden. Ändert ein Muttermal seine Form, Farbe, juckt oder nässt es – so ist eine schnelle Abklärung beim Hautarzt wichtig.

Ungewollte Sonnenspuren Verblassen lassen

Es gibt einiges, was wir gleich beim Erscheinen eines Pigmentflecks und auch zur Vorbeugung tun können. Antioxidantien, wie Carotinoide, oder Vitamin C und E, Co-Enzym Q10, Bioflavonoide, Zink und Selen stärken die Haut von innen. Das Schüsslersalz Nr.6, Kalium sulfuricum, kann die Neigung zu Pigmentstörungen reduzieren. Wichtig: Immer in Kombination mit Nr. 10, Natrium sulfuricum, einnehmen, um die Ausscheidung zu unterstützen. Äußerlich ist die Anwendung von hochwertigem Sonnenschutz mit hohem UVA- und UVB-Filter zu empfehlen. Gerade bei einer Photosensibilität rät es sich, draußen immer leichte Kleidung zu tragen.

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