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Jubel, Trubel, Heiserkeit

Unser Mund- und Rachenraum ist einer der Haupteintrittspforten für Krankheitserreger. Warum wir gerade während der Heizperiode so anfällig für Halsschmerzen sind und welche Pflanzenkraft Viren und Bakterien den Zugang verwehrt.

Alle Jahre wieder, wenn uns das nasskalte Wetter die Heizung anwerfen lässt, kommen sie als ungebetene Gäste: unangenehme Halsschmerzen. Kratzen, Brennen, Schluckbeschwerden und Rötungen im Halsbereich sind die bekannten Alarmsignale. Bei Halsschmerzen sind die Schleimhäute im Mund- und Rachenraum betroffen. Als körpereigene Barriere gegen Krankheitserreger ist die Heizperiode ihr natürlicher Feind. Denn trockene Raumluft und ständiger Temperaturwechsel entziehen den Schleimhäuten Feuchtigkeit und schwächen sie dadurch. Auch unsere Stimmlippen, die waagrecht im Kehlkopf liegen, sind von Schleimhäuten ummantelt. Deshalb können sich Halsschmerzen auch durch Heiserkeit ankündigen. In den meisten Fällen sind Viren die Auslöser. Hier ist eine Antibiotikaeinnahme übrigens sinnlos, da diese nur gegen Bakterien wirken. Wer heiser ist oder Halsschmerzen hat, neigt instinktiv dazu, zu flüstern oder sich zu räuspern. Beides strengt jedoch die strapazierte Stimme zusätzlich an. Besonders das Räuspern belastet, da die Stimmlippen dabei zusammenprallen. Besser ist es, überhaupt nicht zu sprechen. Um Halsschmerzen und Heiserkeit vorzubeugen, haben wir vier Verbündete: Gurgeln, Sprühen, Lutschen und Wickeln. Gurgellösungen, Sprays und Pastillen erreichen die Schleimhäute des Mund- und Rachenraumes optimal – jedoch nicht den Kehlkopfbereich. Aus der Phytotherapie haben sich Salbei, Thymian, Eibisch, Eukalyptus, Latschenkiefer und Isländisch Moos als Hals- und Hustenberuhiger bewährt. Weiters empfehlenswert: desinfizierende Propolispräparate sowie Vitamin C und Zink.

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