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Dem Fusse zum Grusse

Lange Monate in Socken und Schuhen versteckt, genießen unsere Füße nun die Sonne. Doch die Viren der Dornwarzen warten bereits und Fußpilzsporen lauern neben der Luftmatratze. Die tragende Rolle unserer Füße bedarf jetzt besonderer Aufmerksamkeit.

Im Sommer gedeihen nicht nur die Felder prächtig. Auch Bakterien und Pilze schätzen das warme Klima. Vor allem Männer und sportlich Aktive kennen das Problem: juckende Füße. Der Fußpilz greift an. Bei den Über-50-Jährigen betrifft es sogar jeden Zweiten. Es wird zwischen 3 Formen des Pilzes unterschieden.

Fußpilz in 3 Akten

Der Klassiker beginnt in den Zehenzwischenräumen mit Juckreiz und Abschuppung der Haut und breitet sich vielfach auf den ganzen Fuß aus. Für die zweite Variante sind besonders Diabetiker anfällig: Der Befall der Fußsohlen, ohne der Zehenzwischenräume. Die dritte Form ist der Fußpilz mit Bläschenbildung im Bereich des Fußgewölbes und der -kanten.

Der Pilz verschwindet nicht einfach wieder, Pilzfäden sind hartnäckig. Wird er nicht behandelt, kann der Pilz auch Fußnägel befallen. Durch die Verletzungen am Fuß werden auch Keimen und Viren Tür und Tor geöffnet.

Ansteckende Dornwarzen

Die Dornwarzenviren kommen lange ohne Wirt aus und warten nur darauf, dass wir mit bloßen, angegriffenen Füßen vorbeitraben. Meist befinden sie sich auf abgestorbenen Hautzellen, die ein „Vorgänger“ hinterlassen hat. Dringen diese hochansteckenden Viren in unsere Füße ein, bilden sich runde, drückende Warzen, die oft Schmerzen verursachen.

Doch jetzt die gute Nachricht: Bei intakter Haut haben Sporen und Viren keine Angriffsfläche. Achten wir darauf, dass sich keine Risse bilden und die Füße geschmeidig bleiben. So liefern wir Pilzen und Bakterien keinen Nährboden und Viren haben keinen Zutritt. Kurzum: Verachte nicht den Fuß, wo du ihn pflegen kannst, dann tu‘s.

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