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Auf heilen Sohlen durch den Winter

Beim Entwurf der Hundepfoten hat Mutter Natur Großes geleistet – doch ein Schutz gegen Rollsplitt und Streusalz war leider nicht vorgesehen. Mit pflegenden Pfotensalben können wir unseren vierbeinigen Freunden dabei helfen, gut durch den Winter zu kommen.

Anatomisch gesehen ähneln Hundepfoten unseren Händen und Füßen. Sie bestehen aus Handwurzel, Mittelhand und fünf Fingern mit jeweils drei Gliedern. Doch während wir Menschen die Fußsohlen auf den Boden setzen, sind Hunde sogenannte Zehengänger. Das verschafft ihnen eine enorme Wendigkeit. Neben Rezeptoren für Temperaturen und Vibrationen befinden sich in der Ballenhaut auch die Schweißdrüsen des Hundes. Diese sondern neben Schweiß auch ein spezielles Sekret ab, das zusammen mit den harten Krallen für eine bessere Bodenhaftung sorgt. Die dick verhornten Ballen sollen unsere Gefährten vor rauen Untergründen und Fremdkörpern schützen.

Im Winter ist es allerdings ratsam, ein bisschen nachzuhelfen, bevor wir Spazierengehen.

Um unsere Straßen sicher begehbar zu machen, wird bei eisigem Wetter gestreut. Rollsplitt, Salz und andere Chemikalien fressen aber nicht nur Eis und Schnee weg, sondern reizen auch die empfindlichen Ballen der Hundepfoten. Was mit einem leichten Brennen beginnt, kann sich zu heftigen Entzündungen der Sohlenballen und der Zwischenzehenhaut steigern.

Die Veterinärmedizin kennt dieses Krankheitsbild unter dem Namen Pododermatitis, die so schmerzhaft werden kann, dass Hunde nicht mehr auftreten möchten. Ihre beherzte Selbsthilfe, das verzweifelte Knabbern und Schlecken der wunden Pfoten, verschlimmert die Beschwerden. Ein Pfotenbalsam mit rückfettenden Ölen schützt unsere Fellnasen vor dem aggressiven Streumaterial. Antiseptisches Kokosöl, beruhigende Sheabutter und die antibakterielle Ringelblume eignen sich ideal als Inhaltsstoffe und pflegen, während Bienenwachs einen sanften Schutzfilm um die Pfoten legt.

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